Das Gebäude entstand am Ende des
XVI. Jahrhundert in der Zeit vom Jahr 1575 bis zum Jahr1580 ca.;
die Bezeichnung „Barone" stammt aus dem Adelstitel des Malers Guglielmo
Caccia (1568 - 1625), Moncalvo genannt, der der Tradition gemäß
die Gewohnheit hatte, durch seinen Besitz in Penango auf die Jagd
zu gehen.
Im Jahr 1774 zieht der Graf Francesco Ottavio Magnocavalli nach
der Gegend „Barone" um; das wird auch am Ende des Jahrhunderts vom
„Libro Figurato" (Buch mit Bilder) beweist. Das Buch bestätigt außerdem
die Renovierungsausführung, die von demselben Magnocavalli mit den
bis heute erhaltenen architektonischen Merkmalen durchgeführt wurde.
Während seinem Pastoralbesuch in Penango überprüft Monsigneur Malabajla
den Einrichtungsbestand der Kapelle. Das Besuch bezieht sich auf
die Jahre 1830 - 1826; auf diesen Grund wird der Bau der Kapelle
als Erneuerung der Vorherigen am Anfang des Jahrhundert zurückgeführt.
„Dort sind drei Kapellen... die dritte, die den Namen Sankten Johannes
den Täufer trägt, ist auch mit einen Jagdschlösschen des Herrn Anwalt
Cotti gebunden..." (Stadtsbibliothek1, XIV,347).
Während dieser Zeit übt der Betrieb die Seidenwurmzucht aus. 1989
wird der Betrieb der Familie Colombo Eigentum. Die Colombos haben
sorgfältig und dauerhaft das ganze Gebäude zusammen mit der Kapelle
renoviert. Die Renovierung hat die Interieure und die Nordfassade
der Ursprung zurückgebracht; die landwirtschaftlichen Merkmale sind
aber durch eine besonders interessante Herstellungssortiment (Wildbret,
Rosengarten, Bauernhof, Obst und Wein) erhalten worden.